Neues Therapiezentrum für Patienten aus dem Kölner Nord-Westen

Wohnortnahe Behandlung mit modernster Technik in angenehmem Ambiente

Köln-Longerich: Das Heilig Geist-Krankenhaus bietet seinen Patienten in Zusammenarbeit mit Dr. med. Jamil Shahsalani-Katiran im Radioonkologischen Zentrum Köln Nord-West nun auch das gesamte Behandlungsspektrum der Strahlentherapie an. Bislang wurden die Patienten zur Bestrahlung sowohl gut- als auch bösartiger Erkrankungen an die Krankenhäuser und Praxen im Süden Kölns oder sogar in umliegende Einrichtungen in Leverkusen und Bergisch-Gladbach überwiesen. In den neugebauten, freundlich und hell gestalteten Praxisräumen des Radioonkologischen Zentrums Köln-West stehen zwei Therapiegeräte der neuesten Generation zur Verfügung.

Dr. med. Jamil Shahsalani-Katiran, der sein Studium und seine Ausbildung am Universitätsklinikum Köln absolvierte, betreut bereits seit 2007 Patienten an den Standorten Coesfeld und Frechen. Und seit Juni nun auch im Kölner Norden: „Zu uns kommen viele Patienten, die verunsichert sind und besonderer Zuwendung bedürfen. Natürlich sind die modernen Bestrahlungstechniken schonender und effektiver in der Krebstherapie, deswegen setzen wir sie auch ein. Aber wichtig ist auch, dass der Mensch sich wohl fühlt, und das fängt schon bei Anreise zu uns an.“ Deshalb entschied sich Dr. Katiran zur Eröffnung einer Praxis in Longerich, um den Patienten aus dem Kölner Norden eine wohnortnahe Behandlung anbieten zu können.

Nicht nur bei der Behandlungstechnik setzt das Radioonkologische Zentrum auf moderne Spitzentechnologie. Mit einem innovativen Patientenmanagementsystem von OPASCA wird die Kommunikation zwischen Patient und Fachpersonal unterstützt und gleichzeitig administrativer Aufwand und Wartezeit reduziert. So bleibt mehr Zeit für den zwischenmenschlichen Kontakt, und der ist laut Dr. Katiran essentiell für den Genesungsprozess.

Beim Erstbesuch erhalten die Patienten einen individuellen, anonymisierten Patientenpass, mit dem sie sich bei zukünftigen Besuchen eigenständig anmelden können. Über das Anmeldeterminal erhalten sie auch Informationen, sollte es einmal zu Verzögerungen kommen, und können Termin- und Rezeptwünsche äußern. Im Wartebereich werden über ein digitales Informationsdisplay Unterhaltungsprogramme und Informationen über das Praxisteam zur Verfügung gestellt. Um die Privatsphäre der Patienten zu schützen, erfolgt der Aufruf datenschutzkonform über die auf dem Patientenpass aufgedruckte Farb-Nummer-Kombination. Diese eindeutige Angabe, die beim Aufruf sowohl visuell als auch akustisch umgesetzt wird, trägt auch zur Patientensicherheit bei. „Meier und Mayer hört sich völlig gleich an, es können aber zwei verschiedene Patienten sein. Außerdem haben wir viele Patienten mit Migrationshintergrund, deren Namen besonders ausgesprochen werden. Durch diese einfache aber smarte Lösung stellen wir schon beim Aufruf sicher, dass unser Patient auch die Behandlung erhält, die für ihn vorgesehen ist,“ erläutert Dr. Katiran seinen Entschluss zur Zusammenarbeit mit OPASCA.

Im Laufe des Jahres werden auch die beiden anderen Standorte in Coesfeld und Frechen in das OPASCA-System integriert und mit dem Patientenmanagement ausgestattet. Aufgrund seiner Technikaffinität ist Dr. Katiran außerdem eine Entwicklungspartnerschaft mit dem Unternehmen aus Mannheim eingegangen: „Was im Privatbereich und in der Industrie heute schon selbstverständlich ist, birgt auch viele Mehrwerte für den Gesundheitsbereich. Die Möglichkeiten der Digitalisierung und Vernetzung, auch hersteller- und standortübergreifend, eröffnen völlig neue Wege der Kommunikation und Information. Gemeinsam wollen wir die ‚smarte Praxis‘ etablieren, in der sich die Experten auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und sich unsere Patienten jederzeit mit uns vernetzen können.“