OPASCA unterschreibt Rahmenvereinbarung zum Kampf gegen Krebs in Usbekistan

Berlin/Mannheim, 14.01.2018: Die Versorgung von Okonlogiepatienten in Usbekistan liegt derzeit noch immer weit hinter dem deutschen und auch weltweit empfohlenen Standard zur Gesundheitsversorgung. Dieser Umstand wurde insbesondere beim ersten Zentralasiatischen Radioonkologie Kongress CARO thematisiert, der 2018 in Usbekistan stattfand. Damals diskutierten erstmals viele international renommierte Experten aus der Onkologie und Radioonkologie insbesondere über die Perspektiven der Strahlentherapie in zentralasiatischen Ländern. Der damalige Kongress legte den Grundstein für die Rahmenvereinbarung zur Etablierung von Hightech-Medizin nach deutschem Standard im Kampf gegen den Krebs in Usbekistan. Der wegweisende Vertrag wurde heute auf dem Deutsch-Usbekischen Businessforum in Berlin unterzeichnet.

Dr. Alisher Shadmanov, Gesundheitsminister der Republik Usbekistan, die Geschäftsführer der Universitätsmedizin Mannheim, Freddy Bergmann und Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Hennes sowie der Geschäftsführer der OPASCA GmbH, Dr. Alexej Swerdlow setzten ihre Unterschriften unter diese zukunftsträchtige Rahmenvereinbarung. Dieser Vertrag ist ein wertvoller Bestandteil des enormen Reformprozesses, den der neue Staatspräsident der Republik Usbekistan Schawkat Mirsijojew in seinem Land seit 2016 kontinuierlich vorantreibt.

Das Ziel der Vereinbarung ist es, eine hochqualitative und nachhaltige Gesundheitsversorgung der Onkologiepatienten in Usbekistan durch ein umfassendes Vorsorge- und Früherkennungsprogramm, sowie aufeinander abgestimmte Therapiemethoden sicherzustellen. In den kommenden fünf Jahren werden die Vertragspartner unter anderem im Bereich der Onkologie und Strahlentherapie deutsche medizinische Standards einführen.

Der Know-how-Transfer zwischen den deutschen und usbekischen Krankenhäusern wird zur Optimierung des klinischen Betriebsalltag in Usbekistan beitragen. Die notwendige Ausbildung von Fachkräften wird durch die Etablierung einer Plattform zum fachlichen Austausch zwischen den ärztlichen Gesellschaften sichergestellt.

OPASCA und allen beteiligten Vertragspartnern ist es ein extrem großes Anliegen, für die usbekische Bevölkerung bestmögliche Voraussetzungen im Kampf gegen den Krebs zu schaffen.

Als einer der ersten Schritte im Rahmen der langfristigen Zusammenarbeit entsteht aktuell in Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, die German Oncology Clinic (GOC). Deren Fokus liegt auf der Erbringung von strahlentherapeutischen Dienstleistungen und der vor Ort dazugehörigen Diagnostik. Dadurch und zeitgleich werden die in der deutschen Strahlentherapie praktizierten Standards unmittelbar Anwendung in der usbekischen Gesundheitsversorgung finden. Die GOC fungiert hierbei für die zentralasiatischen Kliniken als wesentliche Schnittstelle zu den in Deutschland etablierten Standards im Bereich der Onkologie.